Uno?
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Warum ein Komitee «Ziviles JA zur Uno»?

Aus einer friedenspolitischen und linken Perspektive sagen wir überzeugt ja zum Uno-Beitritt der Schweiz - dies obwohl wir gegenüber der Uno zahlreiche Vorbehalte und auch erhebliche Kritik haben. Aus diesem Grund steht unsere Kampagne unter dem Motto: Uno? JA! Aber der Beitritt allein reicht nicht. Die Schweiz soll sich in der Uno einsetzen für eine zivile Politik, welche die Ursachen der Konflikte angeht und nicht auf militärisches Krisenmanagement im Interesse der reichen Staaten des Nordwestens setzt.

Bei der Abstimmung über den Uno-Beitritt am 3. März dürfte es knapp werden. Entscheidend wird in erster Linie sein, wer abstimmen geht. In der aktuellen Abstimmungskampagne entsteht fast der Eindruck, der Uno-Beitritt gehe nur die Schweizer Wirtschaft etwas an. Die Argumentation «in die Uno, weil es uns nützt » ist stark präsent. Aus einer friedenspolitischen und linken Perspektive können wir mit dieser Begründung nichts anfangen. Ob ein Uno-Beitritt die Schweizer Neutralität stärkt, ob ein Beitritt im ureigenen Interesse der Handelsnation Schweiz ist, ob die Schweizer Exportwirtschaft davon profitiert? das ist nicht unsere Sorge. Und wir gehen davon aus, dass sich zahlreiche friedenspolitisch interessierte Menschen nicht aus diesen Gründen für einen Uno-Beitritt engagieren wollen.

Die Uno ist weltweit die einzige politische Organisation, die eine internationale Plattform für international bedeutende Themen bietet, da sie alle Staaten der Welt miteinander verbindet. Ein Abseitsstehen der Schweiz ist nicht sinnvoll, sie soll vielmehr ihre Aufgaben wahrnehmen und den Beitrag an eine gerechte und solidarische Welt leisten. Der Beitritt als Vollmitglied ist die vernünftige Konsequenz der Schweiz, die heute als ständige Beobachterin der Uno fungiert und auch in zahlreichen Unterorganisationen der Uno bereits einen aktiven Beitrag leistet.

Friedenspolitisch engagierte linke Organisationen haben das Komitee «Ziviles JA zur Uno» gebildet, um ihren Standpunkt und ihre Motivation, sich für einen Uno-Beitritt einzusetzen, aufzuzeigen und so - hoffentlich - dazu beizutragen, dass eine Linke, die zu Recht die real existierenden Sicherheitspolitik kritisiert, am 3. März Ja zum Uno Beitritt sagt.

Für das Komitee «Ziviles JA zur Uno»
Luzia Jäger, Nico Lutz


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